DVV Wanderung Tuningen

Lage

Tuningen liegt verkehrsgünstig an der A 81 im Schwarzwald-Baar-Kreis, wenige Kilometer von Villingen-Schwenningen entfernt.

Links

DVV-Wanderung der Wanderfreunde Baar in Bad Dürrheim-Öfingen

Gemeinde Tuningen

Wanderstrecke in Google Maps


Strecke

Die Tuningen-Wanderung wird wie die DVV-Wanderung Bad Dürrheim-Öfingen sowie der Permanente Wanderweg (PW) "Von Bad Dürrheim zum Neckarursprung" von den Wanderfreunden Baar organisiert und durchgeführt. Beide bisher besuchten Öfingen-Wanderungen ( 2006 und 2007 haben die Höchstwertung von 5 Wanderschuhen erhalten. Der PW wäre ebenso eine glatte 5 gewesen, wenn der Autor auch PWs bewerten würde... Daher war es nur naheliegend, auch die in der Nähe liegende DVV-Veranstaltung in Tuningen zu besuchen.

Genug der Vorrede: Los ging es zunächst mit einer "Stadtbesichtigung" von Tuningen, die -- viele Haken schlagend -- erst nach guten eineinhalb Kilometer aus Tuningen herausführte . Es sollte allerdings noch einen weiteren Kilometer, begleitet von Straße, Autobahn und Industriegebiet dauern, bis der Wanderer sich in einer naturähnlichen Umgebung wähnen konnte.

Die nächsten sechs Kilomenter (und damit fast die Hälfte der Gesamtstrecke) verbringt der Wanderfreund nun an und in einem Wald, dessen belaubte Bestandteile ein farbenfrohes Spektakel entfalten . Dadurch optisch bespaßt wandert der Teilnehmer mehr oder weniger unmerklich immer und immer höher, um bald einen weiten Blick "ins Tal" werfen und sehr merklich wieder hinunter wandern zu können.

Dort unten hat ihn nicht nur der Boden wieder, sondern auch die Autobahn. Die begleitet den Wanderer nicht nur durch ihren Geräuschteppich, sondern auch geraume Zeit in wenigen Metern Entfernung . Am Wegesrand kann ein Grabhügel, in dem Kelten, die von solchen Beeinträchtigungen nicht behelligt, aber trotzdem nicht unsterblich waren, wurden, bestattet wurden, besichtigt werden .

Dergestalt kultiviert wundert sich der Teilnehmer nur kurz über eine vermutlich nicht-keltische Plastik am Wegesrand und findet nach einer Fortsetzung der "Start-Stadtbesichtigung" wieder zur Halle zurück.

Fazit: Die Mittelteil der Strecke war sehr angenehm und schön, die kulturellen "Randerscheinungen" eine interessante Abwechslung. Vor und nach dem Mittelteil war die Strecke nach Empfinden des Autors sehr urban und zu "verkehrsgünstig" gelegen.

Organisation

Wieder ein dickes Lob für die tolle Organisation: Es fing beim hochmotivierten Parkplatz-Service an, ging über sehr freundliche und hilfsbereite Menschen am Start/Ziel und unterwegs, die bekannte-gute Markierung sowie die wieder gut verteilten Kontrollstellen mit spektaktulärem Nahrungsangebot. Aus kulinarischer Neugier zog es der Autor vor, ein Schmalzbrot anstelle einer Bratwurst zu verzehren . Das war eine gute Idee, denn Schmalzbrote erhält man ohnehin selten - und so schmackhafte schon gar nicht.

Leider konnte der Verlauf der Strecke da nicht ganz mithalten, aber immerhin war die Länge korrekt.

Bewertung

Gute Organisation, leckeres Essen, aber sehr viel innerorts und Autobahn -- das gibt diesmal:



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