Lage

Roßwangen ist ein Stadteil von Balingen im Zollernalbkreis und liegt am Fuß des Albtraufs.

Die Wanderung startet und endet jedoch in Balingen-Weilstetten und führt bis nach Albstadt-Laufen (beides ebenfalls im Zollernalbkreis am Rande der Alb gelegen).

Links

Stadt Balingen

DVV-Wanderung Roßwangen 2005


Strecke

Und noch eine Premiere unserer DVV-Existenz: Zum ersten Mal bewanderten wir zum zweiten Mal eine Veranstaltung desselben Veranstalters: Nach der 10-Kilometer-Kurz-Winter-Wanderung im November folgte jetzt die "Voll"-Wanderung mit 20 km, die wir bei erfreulich frühlingshaftem Wetter absolvieren konnten.

Auf vergleichsweise direktem Weg verließen wir diesmal Weilstetten , um parallel zur Straße auf die Albberge zuzusteuern und extrem intelligenten Vögeln bei einschlägigen Flugübungen zuzuschauen.

Ein erster Vorgeschmack auf den Großteil der Wegstrecke führte uns entlang der Schneegrenze durch Wald und Flur. Letztere war liebevoll von der weißen Pracht befreit , um ungestörtes Wandervergnügen zu ermöglichen.

Nur ein sehr kleiner Teil des Weges war identisch mit der Novemberwanderung , sodass für Langeweile kein Anlass bestand. Vorbei an mysteriösen Schneeformationen ging es wieder bergauf - und wer sich nach diesem schweißtreibenden Aufstieg seiner Jacke entledigen wollte, der konnte auf eine mitten im Wald befindliche Garderobe zurückgreifen . Nun ging es -- mehr oder weniger auf gleicher Höhe -- unterhalb des Albtraufs Richtung Osten, durch teilweise "liquid herausgeforderte Waldwege" , "vertikal herausgefordertes Dihydrogenmonoxid" und auch lichte Lichtungen .

Durch ein erstaunlich realistisch geratenes Warnschild abgesichert überquert der Weg eine kaum nennenswerte Straße, um den letzten "Parallelschwung" parallel zur Albkante einzuläuten. Nun strebt der Wanderer geradewegs Albstadt-Laufen zu , dessen vierbeinige Einwohner an leider viel zu lange vergangene Urlaubsreisen erinnern . Für diese Erinnerung hat man nun viel Gelegenheit, denn die Strecke führt -- lang und wenig Eindrücke hinterlassend -- durch Laufen und seine Ausläufer. Dann vertreibt die vor sich hin plätschernde Eyach die Zeit, bis der DVV-Wanderer wieder eine alte Bekannte trifft: Die Bundesstraße grüßt lärmend, aber auf den letzten Meter lässt sich der Wanderer davon nicht mehr beeindrucken -- viel mehr lockt eine Bratwurst in "verkehrsgünstiger" Lage .

Der gestalt gestärkt macht sich der Bratwurstfreund auf die letzten Meter der Wanderung, genießt nochmal den Blick auf die Bergkulisse und erreicht -- wieder erfreulich direkt -- das Ziel eines gelungenen Wandertages.

Fazit: Zitat von der November-Wanderung: »Wir sind sehr gespannt auf die "große" 20-km-Sommer-Strecke und sind guter Dinge, dann voll auf unsere Kosten zu kommen.« Wir kamen in der Tat voll auf unsere Kosten: Die Strecke unterschied sich sehr deutlich und sehr positiv von der Winterwanderung, sie bot viel Natur und viel Aussicht. Die Strecke wartete mit einer Vielzahl an Höhenmetern auf (bisher die "höhenmetrigste Strecke" unseres DVV-Wanderlebens). Dadurch war die Wanderung trotz der zu kurzen Länge durchaus wohltuend abwechslungsreich und herausfordernd.

Organisation

Die Wegweisung war hervorragend: Zahllose Schilder und "Sägemehl-Blockaden" ließen trotz zahlloser Waldwege keine Zweifel aufkommen. Der Weg war teilweise sehr sorgfältig vom Schnee befreit , trotzdem waren aufgrund der Wetterlage einige sehr matschige (und zum Glück nur sehr kurze) Teilstücke nicht zu vermeiden.

Die Streckenführung bot viel Abwechslung und war insgesamt gelungen. Etwas groß waren allerdings die 9 Kilometer Abstand zwischen erster und zweiter Kontrollstelle - bei den vielen Höhenmetern hätte eine kleine Stärkung zwischen durch viel Beifall gefunden. Diesen gab es letztendlich bei der letzten Kontrollstellenbratwurst , die von Xavier Naidoo und Juanes musikalisch untermalt worden war.

Bewertung

Sehr gelungene Streckenführung, etwas zu kurz, dafür sehr viel auf und ab, etwas suboptimal verteilte Kontrollstellen: Das gibt