DVV Wanderung Laiz

Lage

Laiz ist ein Teilort von Sigmaringen und liegt in dessen unmittelbarer Nähe an der Donau.

Links

Donautäler Wanderfreunde

Laiz

Stadt Sigmaringen


Strecke

Beim Start verlässt der Wanderer nicht nur die Halle, sondern gleich auch die Donau, an deren Ufer sich die Halle schmiegt. Nicht sofort verlassen wird hingegen Laiz, das langsam ansteigend durchschritten wird und dabei einen diesigen Blick auf das Sigmaringer Schloss freigibt . Ungefähr einen Kilometer und 60 Höhenmeter später biegt die Strecke in einen Wald ein, der sie so schnell nicht mehr loswerden sollte . In bereits leicht herbstlich koloriertem Grün geht es nun auf herrlich weichen Waldwegen langsam weiter aufwärts, um bald weniger langsam wieder abwärts zu führen. So wandert man am Talhang der Donau entlang, um letztlich am Bahnhof Inzigkofen die Talsohle des Donautals zu erreichen.

Der Weg führte flugs über diesen dort noch sehr überschaubaren Strom , um am Gegenhang wieder leicht aufwärts zu streben. Die Wegführung war nun deutlich lichter und gab beeindruckende Blicke auf Donautalgestein frei . Nicht weniger beeindruckend ist die Mauer des Schlosses Inzigkofen, die uns etliche Meter Weges begleitete .

Doch schon bald hatte uns die Donau wieder: Der letzte Kilometer ließ uns topfeben Laiz entgegen marschieren -- die schöne Kirche stets im Blick .

Fazit: Eine sehr schön ausgewählte Strecke. Der waldige erste Teil lässt nur wenig Ausblicke auf das schöne Donautal zu, der zweite Teil ist dafür umso abwechslungsreicher und schöner. Die Höhenmeter sind bequem zu meistern und geben der Strecke eine besonderen Pfiff.

Organisation

Die Kontrollstellen waren gut verteilt und freundlich besetzt, die Streckenwahl gut gelungen. Besonders lobend sei die exakte Streckenlänge erwäht: Wo 10 km drauf stand, waren auch 10 km drin -- und man wird nicht um schöne Wanderkilometer gebracht. Ebenfalls eine lobende Erwähnung wert sind die Laiz-Ordner, die für Entspannung auf dem Parkplatz sorgten -- sowie die kräuterkundlichen Informationen am Wegesrand, die für Abwechslung und Wissenserweiterung sorgten.

Die Beschilderung war bis auf eine kleine "Lücke" hervorragend. Dort allerdings standen diverse Wanderer an einer Weggabelung verwirrt im Wald, auch der Spürsinn von zufällig anwesenden vierbeinigen Mitwanderern konnte nur mäßig weiterhelfen. Immerhin diente die Beschilderungslücke als erfolgreicher Auslöser emsiger Kommunikation, die letztendlich zur Entscheidung für die richtige Strecke führte.

Aus persönlichen Gründen verzichtete der Autor auf dem Verzeher einer roten Wurst. Das an der ersten Kontrollstelle Wurstbrötchen war jedoch ohne Tadel und dank gurkiger Garnierung sehr erfreulich.

Bewertung

Schöne Strecke, viel Wald, viel Abwechslung, tadellose Organisation; das gibt solide